Claude Monets Gemälde „Die Elster“ (1868/1869) gehört zu seinen stillsten und zugleich eindringlichsten Winterbildern. In einer weiten, schneebedeckten Landschaft steht eine einzelne Elster auf einem hölzernen Gatter, fast verloren in der weißen Fläche. Claude Monet fängt das gedämpfte Winterlicht mit großer Sensibilität ein: Der Schnee ist nicht einfach weiß, sondern durchzogen von zarten Blau‑, Grau‑ und Rosétönen, die die Kälte spürbar machen. Die Szene wirkt ruhig, fast meditativ, als würde die Zeit für einen Moment anhalten. Die kleine Elster setzt einen feinen, lebendigen Akzent inmitten der Stille und macht das Bild zu einer leisen Beobachtung von Natur, Licht und Einsamkeit.
Siehe auch: Energieleuchter (Rilke, die Elster und der Boulevard des Capucines)
Quellen:
- frwiki (₪): Die Elster, zuletzt besucht am 21.01.2026
- Feel The Art (₪): Die Elster, zuletzt besucht am 21.01.2026
- Zeno.org (₪): Monet, Claude: Die Elster, zuletzt besucht am 21.01.2026