Ein Hauch von Luxus

Schlagwort Weiß (Farbe)

Farbe Weiß

Mit der Farbe Weiß wird u.a. Reinheit und Makellosigkeit verbunden, man denke nur an die weißen Hochzeitskleider. Zugleich symbolisiert es häufig den Frieden. Zudem kann die Farbe Weiß einen Raum größer erscheinen lassen, als er tatsächlich ist.
Weiß kann aber auch etwas Mystisches, Spirituelles symbolisieren, wie beispielsweise der Nebel, der einem nur undeutliche Konturen zeigt oder gar undurchdringlich ist.
Aber Weiß kann auch den Tod bedeuten, man denke nur an die weißen Eislandschaften am Nord- und Südpol, die so manch einem Abenteurer das Leben gekostet hat. Im Buddhismus tragen die Menschen bei einem Trauerfall weiße Kleidung im Gegensatz zu uns, die schwarze Kleidung tragen.

Frauen im Aufbruch: Der Weltgebetstag kommt nach England

Der Weltgebetstag der Frauen fand 1932 erstmals in England (siehe auch: England auf der Suche nach religiöser Identität) statt, nachdem sich die Bewegung bereits seit Jahrzehnten international entwickelt hatte. Ihren Ursprung hatte sie im späten 19. Jahrhundert in den USA und Kanada, wo christliche …

Gott atmet durch Mauern?!

In „Kirche von Nago“ aus dem Zyklus „Christus / Elf Visionen“ richtet Rainer Maria Rilke seinen Blick auf die Spannung zwischen dem irdischen Bauwerk Kirche und dem unfassbaren, lebendigen Gott, der sich nicht in Mauern einschließen lässt. Die Kirche erscheint bei ihm weniger als heiliger Ort, denn …

Venedig im Schweigen des Wassers

In Rainer Maria Rilkes Gedicht „Venedig“ aus dem Zyklus „Christus / Elf Visionen“ erscheint die Stadt nicht als touristischer Ort oder kunsthistorische Kulisse, sondern als ein spirituell aufgeladener Resonanzraum. Der Dichter verwandelt Venedig in eine Art Schwellenlandschaft, in der das Irdische …

Heilige Dunkelheit: Rilkes Vision der Nacht

Rainer Maria Rilkes Gedicht „Die Nacht“ aus dem Zyklus „Christus / Elf Visionen“ gehört zu jenen Texten, in denen der Dichter seine zutiefst persönliche, mystisch gefärbte Religiosität entfaltet. Er nähert sich dem Christentum nicht dogmatisch, sondern existenziell: Für ihn ist das Religiöse weniger …

Im Herzen des Trubels wächst eine Blüte

Rainer Maria Rilkes Gedicht „Jahrmarkt“, entstanden am 9. Oktober 1896 in München, gehört zu seinem frühen Zyklus „Christus / Elf Visionen“, in dem der junge Dichter religiöse Bildwelten, existenzielle Fragen und symbolische Szenen miteinander verwebt. „Jahrmarkt“ zeigt bereits jene charakteristische …

Kinderseele, Taubenflug

Rainer Maria Rilkes Gedicht „Die Kinder“ aus dem Zyklus „Christus / Elf Visionen“ ist Teil einer Sammlung, die sich mit visionären Bildern des Christus auseinandersetzt. In „Die Kinder“ erscheinen Kinder als Lichtgestalten, die aus der Dunkelheit hervortreten und sich Christus nähern. Diese Bewegung …

Schwelle des Lichts

Rainer Maria Rilkes Gedicht „Der Narr“ aus dem Zyklus „Christus / Elf Visionen“ offenbart auf eindrucksvolle Weise seine persönliche, mystische Gottesvorstellung – eine, die sich fernab kirchlicher Dogmatik entfaltet und stattdessen in der inneren Erfahrung, im Mitgefühl und in der kindlichen Offenheit …

Suche nach einem neuen Glauben

Rainer Maria Rilke befand sich in den Jahren 1896 und 1897 in einer entscheidenden Umbruchphase seines Lebens. Er war noch sehr jung, lebte und studierte in München, wo er literarische Kontakte knüpfte – etwa zu Jakob Wassermann – und bald darauf Lou Andreas-Salomé begegnete, die für seine geistige …

Das Geheimnis der Gegenwart

Wenn draußen die Winterluft knistert und die Welt in gedämpftem Weiß ruht, beginnt ein stilles Gehen. Menschen treten aus der Kälte in ein Haus, das hell leuchtet – nicht grell, sondern warm und einladend. Die Fenster strahlen wie freundliche Augen, das Licht darin scheint zu sagen: „Komm näher, hier darfst …

England auf der Suche nach religiöser Identität

Die Wurzeln der Geschichte des Weltgebetstags der Frauen (Abk.: WGT) liegen in Großbritannien, insbesondere in England und Schottland. Schon lange gärte es in der englischen Gesellschaft: Theologen forderten mit Nachdruck, „Die Englische Kirche soll frei sein.“ Für Könige und Fürsten war es meist zweitrangig …

Die leise Bewegung des Lichts – Adventliche Fadenkunst

In der stillen Zeit des Jahres, wenn die Tage kürzer werden und das Licht kostbarer scheint, entfaltet sich die Magie der Adventszeit. Eine Grußkarte aus Fadendesign mit zwei Kerzen ist mehr als ein dekoratives Objekt – sie ist ein leuchtendes Symbol für Erwartung, Hoffnung und die innere Bewegung des Herzens. Die zwei …

Erwache. Erkenne. Vergebe.

In den ersten Zeilen der Genesis 1 offenbart sich ein Mysterium, das weit über Worte hinausgeht: die Geburt von Licht aus Dunkelheit, Ordnung aus Chaos. Diese uralte Erzählung ist nicht nur ein mythologischer Anfang, sondern ein Spiegel unserer inneren Reise – von Unwissenheit zur Erkenntnis, von Zerstreuung …

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