In der Lyrik von Rainer Maria Rilke begegnet man immer wieder einer tiefen, fast ehrfürchtigen Traurigkeit. Es ist keine laute Verzweiflung, sondern ein leises, tastendes Erspüren jener Grenzbereiche des Lebens, die sich dem rationalen Zugriff entziehen. Besonders eindrücklich zeigt sich diese Stimmung im …
Wenn der Winter noch in den Ästen ruht und die Welt in gedämpftem Licht verharrt, beginnt für mich eine stille Zeit der Vorfreude: Der 4. Dezember – der Gedenktag der Heiligen Barbara – kündigt etwas Zartes an. Ein uralter Brauch besagt, dass man an diesem Tag Kirschzweige ins Wasser stellt. Und wenn sie zu …
Es hat einen ganz besonderen Scharm, wenn man zu Tagesbeginn einen Sonnenaufgang erleben kann. Als ich noch studierte, fuhr ich mit dem Rad zur Uni, musste auf dem Weg dorthin über einen Hüppel strampeln. Der Hügel war zwar nicht ganz ohne und meist kam ich atemlos auf der Kuppe an, dafür wurde ich …
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