Ein Hauch von Luxus

Schlagwort Rosa (Farbe)

Farbe Rosa

Es gibt wohl kaum eine Farbe, die so viel Verwirrung stiftet wie die Farbe Rosa.

Bei der Farbe Rosa denkt man fast zwangsläufig an Mädchen mit Kleidern in genau dieser Farbe, dabei war diese Farbe bis ins 19. Jahrhundert hinein Jungs vorbehalten. Übrigens: Im Orient ist es bis heute die Farbe der Männer.

Rosa ist neben violett auch die Farbe des Luxus und heterosexuelle Männer mit einem Haufen Geld tragen durchaus gerne Unterhosen in der Farbe Rosa. Zugleich ist rosa ein Symbol für Homosexualität.

Rosa gilt als Symbol für die Unschuld und Leichtigkeit sowie für Mitgefühl und Sanftheit aber auch für die lockende Frau (Mitteleuropa).

Im Allgemeinen wird die Farbe Rosa als beruhigend und besänftigend wahrgenommen.

Mit geschlossenen Augen fliegen lernen

Rainer Maria Rilkes Vision vom „blinden Knaben“ entfaltet eine Gestalt, deren Blindheit nicht als Mangel erscheint, sondern als geheimnisvolle Form der Nähe zu Gott. Der Knabe sieht die Welt nicht mit den Augen, sondern mit einem inneren Sinn, der jenseits des Sichtbaren liegt. Gerade weil ihm das …

Gott atmet durch Mauern?!

In „Kirche von Nago“ aus dem Zyklus „Christus / Elf Visionen“ richtet Rainer Maria Rilke seinen Blick auf die Spannung zwischen dem irdischen Bauwerk Kirche und dem unfassbaren, lebendigen Gott, der sich nicht in Mauern einschließen lässt. Die Kirche erscheint bei ihm weniger als heiliger Ort, denn …

Heilige Dunkelheit: Rilkes Vision der Nacht

Rainer Maria Rilkes Gedicht „Die Nacht“ aus dem Zyklus „Christus / Elf Visionen“ gehört zu jenen Texten, in denen der Dichter seine zutiefst persönliche, mystisch gefärbte Religiosität entfaltet. Er nähert sich dem Christentum nicht dogmatisch, sondern existenziell: Für ihn ist das Religiöse weniger …

Die religiöse Landschaft Schottlands im 18. Jahrhundert

Ganz anders gestaltete sich die religiöse Entwicklung in Schottland. Die „Church of Scotland“ war presbyterianisch organisiert und betonte Predigt, Bibelstudium und moralische Disziplin. Statt einer zentralisierten Staatskirche entstand eine vielfältige, oft zersplitterte religiöse Landschaft. Politische …

Frühling, Frost und philosophische Früchtchen

Nach einem Winter, der sich so grau gab wie ein schlecht gelaunter Staubsaugervertreter, kommt endlich der Frühling. Die Vögel zwitschern, die Blumen sprießen – und irgendwo in einer eisigen Ecke sitzt die Schneekönigin und denkt sich: „Na toll. Jetzt schmelze ich wie ein Schokoladenhase auf der Heizung.“ Während sie …

Lucy Peabody hauchte dem Weltgebetstag eine Seele ein

In einer Welt, in der weibliche Stimmen lange Zeit überhört wurden, leuchtet die Geschichte von Lucy Whitehead McGill Waterbury Peabody wie eine Blütenkerze in der Dunkelheit. Ihre Lebensreise ist nicht nur ein Zeugnis für Mut und Hingabe, sondern auch ein Schlüsselkapitel in der Entstehung des Weltgebetstags der Frauen …

Mit dem Herzen gegen die Ordnung – Anne Hutchinsons Mut

Im frühen 17. Jahrhundert, einer Zeit, in der Frauen kaum öffentlich sprechen durften, wagte Anne Hutchinson etwas Unerhörtes: Sie predigte. Nicht laut auf Marktplätzen, sondern in kleinen, geschlossenen Kreisen. Doch selbst das war zu viel für die puritanische Gesellschaft Neuenglands. Geboren 1591 in England, wuchs …

Gedanken zu Ostern und dem Lauf der Zeit

Ostern naht – und doch scheint es, als hätte die Zeit uns überholt. Inmitten von Terminen, Verpflichtungen und dem ständigen Gefühl, „noch schnell etwas erledigen zu müssen“, verlieren wir manchmal den Blick für das, was vor uns liegt. So kann die einfache Frage: „Ist denn schon wieder Ostern?“ wie ein Weckruf wirken – nicht nur …

Spekulatius in der Gerüchteküche

Es gibt bei Rainer Maria Rilke sehr irritierende Gedichte wie beispielweise „Ich gehe unter rothen Zweigen“. Ich frage mich, ob das lyrische Ich sich über die Schwangerschaft seiner Angebeteten freut oder nicht. Romantik? Klar. Aber auch ein bisschen Chaos. Denn wenn man den deutschen Dichter so liest …

Stärker als der Turm und die Unbarmherzigkeit des Vaters

Jedes Jahr am 4. Dezember stelle ich einen kahlen Kirschzweig ins Wasser. Ein stilles Ritual, das ich seit Kindheitstagen kenne. Wenn alles gut läuft, blüht er zu Weihnachten – ein kleines Wunder mitten im Winter. Doch hinter diesem Brauch verbirgt sich eine Geschichte, die mich lange beschäftigt hat …

Spirituelle Kunst aus Taiwan entschlüsseln

Wenn Kunst nicht nur das Auge erfreut, sondern auch die Seele berührt, dann betreten wir einen Raum, in dem Ästhetik und Spiritualität miteinander tanzen. Genau diesen Raum öffnet die taiwanische Orchidee – ein Motiv, das nicht nur florale Schönheit verkörpert, sondern auch kulturelle Tiefe und spirituelle …

Blütenmagie – Ausdruck gelebter Liebe

Unweit meines Ateliers liegt ein Park, in dem jedes Frühjahr japanische Zierkirschen in voller Blüte stehen. Ihre zarten rosa Blüten verwandeln die Umgebung für kurze Zeit in ein stilles Wunder – ein himmlisches Schauspiel, das mich jedes Jahr aufs Neue berührt. Es ist, als würde der Himmel die Erde streifen und uns ein …

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