Der Weltgebetstag der Frauen fand 1932 erstmals in England (siehe auch: England auf der Suche nach religiöser Identität) statt, nachdem sich die Bewegung bereits seit Jahrzehnten international entwickelt hatte. Ihren Ursprung hatte sie im späten 19. Jahrhundert in den USA und Kanada, wo christliche …
Das Letzte Gedicht „Die Nonne“ aus „Christus / Elf Visionen“ von Rainer Maria Rilke öffnet einen stillen, fast entrückten Raum, in dem das klösterliche Leben nicht als starre Askese erscheint, sondern als ein innerer Weg voller Sehnsucht, Hingabe und zugleich zarter Verletzlichkeit. Er betrachtet …
In Rainer Maria Rilkes Gedicht „Venedig“ aus dem Zyklus „Christus / Elf Visionen“ erscheint die Stadt nicht als touristischer Ort oder kunsthistorische Kulisse, sondern als ein spirituell aufgeladener Resonanzraum. Der Dichter verwandelt Venedig in eine Art Schwellenlandschaft, in der das Irdische …
Rainer Maria Rilkes Gedicht „Die Nacht“ aus dem Zyklus „Christus / Elf Visionen“ gehört zu jenen Texten, in denen der Dichter seine zutiefst persönliche, mystisch gefärbte Religiosität entfaltet. Er nähert sich dem Christentum nicht dogmatisch, sondern existenziell: Für ihn ist das Religiöse weniger …
Der Baum gehört zu den ältesten und universellsten Bildmotiven der Kunstgeschichte. Seit der Antike erscheint er als Sinnbild für Leben, Wachstum, kosmische Ordnung und die Verbindung zwischen Himmel und Erde. In mythologischen Darstellungen – etwa in der antiken oder mittelalterlichen Kunst …
Rainer Maria Rilkes Gedicht „Jahrmarkt“, entstanden am 9. Oktober 1896 in München, gehört zu seinem frühen Zyklus „Christus / Elf Visionen“, in dem der junge Dichter religiöse Bildwelten, existenzielle Fragen und symbolische Szenen miteinander verwebt. „Jahrmarkt“ zeigt bereits jene charakteristische …
Rainer Maria Rilkes Gedicht „Herbsttag“ (1902) spricht von der Schwelle zwischen erfülltem und verfehltem Leben. Der Herbsttag ist nicht nur Naturbild, sondern ein Prüfstein: Wer seine Früchte gesammelt hat, darf nun in der Wärme verweilen; wer sie verpasst hat, steht vor der Einsamkeit des Winters. Es …
Wann genau meine Begeisterung für Kirschblüten begann? Ehrlich gesagt: keine Ahnung. Als Kind war der Kirschbaum für mich einfach ein Baum, der im Sommer Schatten spendete und im Herbst Blätter fallen ließ. Erst später habe ich mich wohl von der japanischen Begeisterung anstecken lassen – und die …
Der Weißdorn gehört zu jenen Pflanzen, die seit Jahrhunderten Menschen in ihren Bann ziehen. Seine zarten Blüten in Rosa und Weiß leuchten im Mai und Juni wie kleine Versprechen des Frühlings, während die langen Dornen, die später zu kräftigen Ästen werden, eine Kraft ausstrahlen. Ob als Strauch oder …
Das Schneeglöckchen, wissenschaftlich korrekt als Galanthus L. bezeichnet, gehört zur Familie der Amaryllisgewächse und trägt seine Blüten in strahlendem Weiß. Rund zwanzig Arten haben sich in Europa und Südwestasien breitgemacht, und wer genau hinsieht, entdeckt sie in Gärten, Parks oder Waldwiesen …
Das Wiesenschaumkraut, wissenschaftlich Cardamine pratensis L., gehört zur Familie der Kreuzblütler und trägt seine Blüten in zarten Weiß-, Rosa- oder Violetttönen. Mit einer Wuchshöhe von 15 bis 55 Zentimetern ist es kein Riese, aber auch kein Winzling – eher die charmante Mittelschicht der Wiesenpflanzen …
Der Klee – wissenschaftlich korrekt Trifolium genannt – gehört zur großen Familie der Hülsenfrüchtler. Mit rund 245 Arten ist er so etwas wie der Vielreisende unter den Pflanzen: Man findet ihn in Europa, Asien, Nord- und Südamerika, Afrika und sogar in Australien, wo er sich frech eingeschlichen …
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