Diese Fäden hält man gern in der Hand.

Schlagwort Literatur

Kinderseele, Taubenflug

Rainer Maria Rilkes Gedicht „Die Kinder“ aus dem Zyklus „Christus / Elf Visionen“ ist Teil einer Sammlung, die sich mit visionären Bildern des Christus auseinandersetzt. In „Die Kinder“ erscheinen Kinder als Lichtgestalten, die aus der Dunkelheit hervortreten und sich Christus nähern. Diese Bewegung …

Hilferuf an August Sauer: Sprachliche Schule bei Adalbert Stifter

Rainer Maria Rilke begegnete dem Werk Adalbert Stifters mit einer Mischung aus Bewunderung und stiller Nähe. Zwar gibt es nur wenige direkte Äußerungen Rilkes über den österreichischen Schriftsteller, doch einzelne Hinweise zeigen, dass Stifters poetischer Realismus und seine kontemplative Naturauffassung …

Schwelle des Lichts

Rainer Maria Rilkes Gedicht „Der Narr“ aus dem Zyklus „Christus / Elf Visionen“ offenbart auf eindrucksvolle Weise seine persönliche, mystische Gottesvorstellung – eine, die sich fernab kirchlicher Dogmatik entfaltet und stattdessen in der inneren Erfahrung, im Mitgefühl und in der kindlichen Offenheit …

Suche nach einem neuen Glauben

Rainer Maria Rilke befand sich in den Jahren 1896 und 1897 in einer entscheidenden Umbruchphase seines Lebens. Er war noch sehr jung, lebte und studierte in München, wo er literarische Kontakte knüpfte – etwa zu Jakob Wassermann – und bald darauf Lou Andreas-Salomé begegnete, die für seine geistige …

Herbstwind und die Farben des Glücks

Rainer Maria Rilkes Gedicht „Herbsttag“ (1902) spricht von der Schwelle zwischen erfülltem und verfehltem Leben. Der Herbsttag ist nicht nur Naturbild, sondern ein Prüfstein: Wer seine Früchte gesammelt hat, darf nun in der Wärme verweilen; wer sie verpasst hat, steht vor der Einsamkeit des Winters. Es …

Ein Engel bewahrt das Licht

Rainer Maria Rilke schrieb das Gedicht „Hat auch mein Engel keine Pflicht mehr“ im Kontext seiner frühen Auseinandersetzung mit dem Engelmotiv, das sich wie ein roter Faden durch sein Werk zieht. Der Engel ist bei Rainer Maria Rilke kein bloßes religiöses Wesen, sondern eine Gestalt zwischen Sichtbarem …

„Feder und Schwert“ von Rainer Maria Rilke

In der Ecke eines Zimmers stand ein Schwert. Die helle, stählerne Fläche seiner Klinge erglänzte, vom Strahle der Sonne berührt, in rötlichem Scheine. Stolz hielt das Schwert Umschau im Zimmer; es sah, daß alles sich an seinem Glasten weidete. Alles? – Nicht doch! Dort auf dem Tische lag, müßig …

Rilkes blaue Stunden

Die Grußkarte „Himmlische Kerze“, mit feinem blauem Nähgarn gestickt, trägt eine leuchtende Botschaft: Sie ist nicht nur ein Bild des Lichtes, sondern ein Symbol für die Verbindung zwischen Himmel und Mensch. Das Hellblau des Garns verweist auf die Farbe der Dämmerung, auf jene „blassen, blauen …

Weihnachtszeit als Keim der Blüte

Die Grußkarte „Weihnachtskugel Hoffnung“, mit grünem Nähgarn gestickt, trägt in sich eine Symbolik: Grün ist die Farbe des Lebens, der Erneuerung und der Hoffnung. In der dunklen Jahreszeit, wenn die Welt sich in Stille hüllt, wird das Grün zum Versprechen, dass das Leben weiterfließt, dass die Wurzeln …

Märchen – Magie, Kultur und Gesellschaft

Märchen sind weit mehr als bloße Kindergeschichten – sie sind uralte Erzählformen, die tief in der menschlichen Kultur verwurzelt sind. Als Prosatexte voller wundersamer Begebenheiten begegnen sie uns in allen Kulturen und Zeiten. Ob sprechende Tiere, verzauberte Gegenstände oder mutige Heldinnen …

Türkisene Spur im Tal der Erinnerung

Diese Grußkarte zeigt einen gestickten Zapfen in leuchtendem Türkis – nicht gemalt, nicht gedruckt, sondern mit Nähgarn in feinen Linien auf Papier gezogen. Wie ein Talisman hängt er da, als Weihnachtskugel gedacht, doch zugleich wie ein Tropfen Erinnerung, ein stilles Leuchten aus einer anderen Welt …

Gemeinschaft im Licht

Vier grüne Kerzen sind auf der Grußkarte „Kerzengemeinschaft“ abgebildet – jede für sich schlicht, doch durch feine Fäden miteinander verbunden. Dieses Fadendesign erinnert an das Wunder der Verbundenheit: Wie einzelne Leben sich berühren, wie Licht sich teilt, ohne zu verlieren. In ihrer Farbe tragen …

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