Die schwarz-rot-goldene Flagge der Bundesrepublik Deutschland ist heute ein vertrautes Bild – bei Staatsakten, Sportveranstaltungen oder Demonstrationen. Doch ihr Weg zur nationalen Symbolik war alles andere als geradlinig. Drei historische Anläufe waren nötig, bis sie ihren festen Platz fand.

Drei Versuche, ein Symbol

Der erste Versuch, die Farben Schwarz-Rot-Gold als nationale Flagge zu etablieren, fand 1848 in der Frankfurter Nationalversammlung statt – ein mutiger Schritt inmitten revolutionärer Umbrüche. Doch die Hoffnung auf Einheit und Demokratie wurde bald zerschlagen.
1919, nach dem Ersten Weltkrieg, lebte die Flagge in der Weimarer Republik wieder auf. Sie sollte die demokratischen Ideale der neuen Republik verkörpern. Doch auch dieser Versuch scheiterte: Die Nationalsozialisten verbannten die Farben und ersetzten sie durch ihre eigenen Symbole.
Erst mit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland am 23. Mai 1949 wurde die Flagge offiziell eingeführt – und blieb. Bis heute steht sie für Freiheit, Einheit und Demokratie.

Die Farben: Mehr als nur Design

Die Farbwahl ist kein Zufall. Sie geht zurück auf die Befreiungskriege gegen Napoleon im frühen 19. Jahrhundert. Damals kämpften Freiwillige aus verschiedenen deutschen Regionen Seite an Seite. Um einheitlich aufzutreten, färbten sie ihre Kleidung schwarz, nähten rote Borten an und trugen messingfarbene (goldene) Knöpfe.

Diese Farben wurden später symbolisch aufgeladen:

„Aus der Schwärze der Knechtschaft durch blutige Schlachten ans goldene Licht der Freiheit.“

Ein Satz, der die Sehnsucht nach Selbstbestimmung und Freiheit eindrucksvoll zusammenfasst.

Beifolgenden Grußkarten spielt die Flagge von Deutschland eine Rolle:

Deutsche Persönlichkeiten


Quelle:
Vgl. Wikipedia (): Flagge Deutschlands, zuletzt besucht am 11.06.2024