Die Flagge der Bundesrepublik Deutschland hat bisher in ihrer Geschichte drei Anläufe gebraucht. Das erste Mal wurde in der Deutschen Nationalversammlung in Frankfurt am Main am 13. November 1848 die Flagge beschlossen. Aber sie verlor bald wieder ihre Gültigkeit. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde sie im Rahmen der Weimarer Republik am 3. Juli 1919 angenommen. Man ahnt es schon: Unter den Nationalsozialisten wurde sie wieder abgeschafft. Im Zuge der Gründung der Bundesrepublik Deutschland wurde sie am 23. Mai 1949 wieder eingeführt und hat bis heute ihre Gültigkeit.

Wie kam es zu der Farbgebung?

Die drei Farben der deutschen Bundesflagge sind von oben nach unten Schwarz, Rot und Gold (wird mit gelber Farbe dargestellt). Entstanden ist die Farbgebung aus pragmatischen Gründen.
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts kämpften Deutsche, die aus allen Teilen des Landes kamen, gegen die Franzosen, versuchten Napoleon abzuschütteln. Da die Kämpfer unterschiedliche Kleidung trugen, entschied man sich, deren Kleidung schwarz zu färben, um einheitlich auftreten zu können. Die angenähten Knöpfe waren aus Messing (Goldfarben) und die Kleidung bekam rote Aufschläge und Borden.

Aus den Befreiungskriegen ist überliefert:

„Aus der Schwärze (schwarz) der Knechtschaft durch blutige (rot) Schlachten ans goldene (gold) Licht der Freiheit.“

Beifolgenden Grußkarten spielt die Flagge von Deutschland eine Rolle:

Deutsche Künstler*innen

Weiteres zu und über Deutschland:


Quelle:
Vgl. Wikipedia (): Flagge Deutschlands, zuletzt besucht am 11.06.2024