Der Weltgebetstag der Frauen (Abk.: WGT) fand 1932 erstmals in England (siehe auch: England auf der Suche nach religiöser Identität) statt, nachdem sich die Bewegung bereits seit Jahrzehnten international entwickelt hatte. Ihren Ursprung hatte sie im späten 19. Jahrhundert in den USA und Kanada, wo christliche Frauen begannen, sich über Konfessionsgrenzen hinweg für Mission, soziale Fragen und gemeinsames Gebet zu engagieren. Diese frühen Initiativen – getragen von dem Wunsch nach mehr Mitgestaltungsmöglichkeiten für Frauen, nach internationaler Solidarität und nach einer Verbindung von Gebet und praktischem Handeln – verbreiteten sich rasch und führten 1887 zum ersten „Women’s World Day of Prayer“ in New York.

Über internationale Missionskontakte gelangte die Idee in den folgenden Jahrzehnten nach Europa. Eine wichtige Rolle spielte dabei die schottische Missionarin Grace Foreman, die 1928 auf einer internationalen Missionskonferenz in Jerusalem von der Bewegung erfuhr und sich dafür einsetzte, sie in Großbritannien bekannt zu machen. In den Jahren danach wuchs das Interesse, und 1932 wurden schließlich die ersten offiziellen Gottesdienste des WGT in England gefeiert. Damit schloss sich England einer bereits global wachsenden ökumenischen Gebetsbewegung an, die Frauen verschiedener Konfessionen miteinander verband und ihnen eine gemeinsame liturgische Stimme gab.

Die Grußkarte, auf der im Hintergrund Elizabeth Thompsons Gemälde „At Philæ“ erscheint, während im Vordergrund ein zarter Blütenballon aus Fadendesign schwebt, lässt sich auf mehreren Ebenen mit dem Geist des Weltgebetstags verbinden.
„At Philæ“ zeigt eine Szene, die historisch und geografisch weit entfernt ist – ein Blick in eine andere Welt, geprägt von Reise, Begegnung und kultureller Vielfalt. Genau diese Offenheit gegenüber anderen Lebensrealitäten ist ein Kernanliegen des Weltgebetstags: Frauen verschiedener Länder und Kulturen treten miteinander in Verbindung, teilen ihre Perspektiven und beten füreinander. Die ägyptische Szenerie des Gemäldes erinnert an die weltweite Dimension dieser Bewegung, die seit ihren Anfängen über nationale Grenzen hinauswirkt.
Der Blütenballon im Vordergrund – weiße Blüte im Zentrum, umrahmt von hellvioletten Blättern – wirkt wie ein Symbol für zarte Verbundenheit, Hoffnung und spirituelle Leichtigkeit. Die Fadenstruktur lässt an ein Netz denken, das hält, ohne einzuengen. Auch das entspricht dem Charakter des Weltgebetstags: ein Netzwerk von Frauen, das sich über Kontinente spannt, getragen von gegenseitiger Fürsorge und dem Wunsch nach Frieden.
Die Tür, an der der Blütenballon vorbeifährt, kann als Schwelle gelesen werden – ein Übergang zwischen Innen und Außen, zwischen persönlicher Spiritualität und gemeinschaftlichem Handeln. Der Weltgebetstag lädt genau zu diesem Schritt ein: das eigene Herz zu öffnen und zugleich in eine globale Gemeinschaft einzutreten.

Die Grußkarte verbindet auf poetische Weise historische Weite (At Philæ), zarte Verbundenheit (Blütenballon) und die Idee einer offenen Schwelle – ein Bild, das die Grundhaltung des Weltgebetstags der Frauen atmosphärisch widerspiegelt.

Angaben zur Grußkarte:
Designerkarte, Designer Karte, Grafik, Kunst, Fadenbild, Fadengrafik, kunstvoll, exklusive Faltkarte, Faltkarte, Grußkarte, Fadentechnik, moderne Kunst, Design, Tafelbild, Blütenballon, Heißluftballon, Ägypten, Pyramide,Titel: Blütenballon an der Tür
Größe (B x H): ca. 10,5 x 14,8 cm

Ausstattung: Faltkarte: innen mit Leinenpapier (Möglichkeit eines persönlichen Grußes und ähnliches), weißer Briefumschlag aus Leinenpapier
1. Auflage: Januar 2026

Materialverwendung und Herkunft (sofern ermittelbar):
Fäden allesamt aus 100% Seide (vermutlich Made in Germany), Karte aus 200g/m2 (Made in Austria),


Quellen:

  • World Day of Prayer. England, Wales & Northern Ireland; englisch (): Our History, zuletzt besucht am 20.01.2026 
  • Wikipedia, englisch (): World Day of Prayer, zuletzt besucht am 20.01.2026 
  • World of Prayer, englisch (): Historry and progress, (PDF) zuletzt besucht am 20.01.2026 
  • World Day of Prayer. England, Wales & Northern Ireland; englisch (): Intro leatfeld 2023 (PDF), zuletzt besucht am 20.01.2026