Weltgebetstag der Frauen

Die Historie vom Weltgebetstag der Frauen (Abk.: WGT) lässt sich in fünf Phasen aufteilen. Die erste Phase umfasst die Jahre 1500 bis 1800, in der Frauen Rollen ausüben, wie die Auslegung der Heiligen Schrift, die ihnen eigentlich nicht gestattet waren.
Die zweite Phase umfasst die Jahre 1800 bis 1886. In diesen Jahren wurden erste Grundsteine für den späteren WGT gelegt, jedoch beschränkte sich dies vor allem auf die USA.
Die Initiative für einen Gebetstag kam aus den verschiedenen Missionsgesellschaften der USA. Grundsätzlich kann man über die USA sagen, dass Politik, Gesellschaft und Religion eng zusammenwirken, im Gegensatz zu Europa. In Europa werden häufig politisch und gesellschaftliche Veränderungen aus dem säkulären Bereich angeführt, zuweilen beteiligen sich die beiden großen Konfessionen (evangelisch und katholisch) daran.
Ab 1887 bis 1926 kann man als dritte Phase bezeichnen. Inzwischen geht der Gebetstag über die Grenzen der USA hinaus, von einigen Frauen wurde die internationale Zusammenarbeit immer mehr fokussiert.
Im Jahr 1927 fand der erste WGT statt. Die vierte Phase wurde eingeläutet, die die Jahre bis 1945 umfasst. Nach dem Zweiten Weltkrieg und der Neuordnung der Welt trat die fünfte Phase ein, die bis heute andauert.
Um die Übersicht weitestgehend zu behalten, werde ich die Historie vom Weltgebetstag der Frauen in drei Beiträge aufteilen.
Zusammenstehen – Eine deutsche Stimme im Weltgebetstag
Im Namen der Rettung
Kleines Universum: Flagge der Cookinseln
Die religiöse Landschaft Schottlands im 18. Jahrhundert
Lucy Peabody hauchte dem Weltgebetstag eine Seele ein
Mit dem Herzen gegen die Ordnung – Anne Hutchinsons Mut
Spirituelle Kunst aus Taiwan entschlüsseln
Glaube bewegt und die taiwanische Künstlerin Hui-Wen Hsiao
Die leise Stimme im Chor der Nationen
Das Dreifache Volksprinzip: Die Ideologie hinter Taiwans Flagge
Ursprüngliche Wurzeln und Feuerkulte – Die indigenen Völker Taiwans