Diese Fäden hält man gern in der Hand.

Kategorie Rilke-Rilke-Rilke

In dem Projekt „Rilke-Rilke-Rilke“ geht es natürlich um den Dichter Rainer Maria Rilke. Zwei Gedenktage folgen 2025 / 2026 aufeinander: er wurde am 4. Dezember 1875 und starb am 29. Dezember 1926.

Von Schlangen zu Flügeln – Larenopfer

Als der junge Rainer Maria Rilke 1895 seinen Gedichtband „Larenopfer“ veröffentlichte, griff er diese Symbolik auf. Mit dem Titel deutete er an, dass seine Verse ein Opfer, eine Gabe an die Schutzgeister seien – nicht nur der Familie, sondern auch seiner Heimatstadt Prag. Der Band wurde so zu einem …

Von der Widmung zur Verwerfung: Leben und Lieder

Als der junge René Rilke 1894 seinen ersten Gedichtband „Leben und Lieder. Bilder und Tagebuchblätter“ im kleinen Verlag Kattentidt veröffentlichte, war es ein zarter Anfang, getragen von der Unterstützung Valerie von David-Rhonfelds. Sie finanzierte das Werk, und René Rilke dankte es ihr mit einer …

August Sauer – Herzöffner für Lyrik

Wer glaubt, Germanistik sei nur ein Reich aus staubigen Bibliotheken und endlosen Fußnoten, kennt nicht August Sauer – jenen österreichischen Literaturwissenschaftler, der mit brennendem Herzen Dichterkarrieren zum Leuchten brachte. Geboren am 12. Oktober 1855 in Wiener Neustadt, durchlief August Sauer …

Valerie von David-Rhonfeld: 122 Briefe, ein Herz

Valerie von David-Rhonfeld begegnete dem 18-jährigen René Rilke 1893 in Prag – bei einem Treffen junger Intellektueller, wie man sie heute wohl als „literarische WG mit Hang zum Drama“ bezeichnen würde. Die beiden verliebten sich, trafen sich täglich (was den Vater mäßig begeisterte), und Rainer Maria …

„Feder und Schwert“ von Rainer Maria Rilke

In der Ecke eines Zimmers stand ein Schwert. Die helle, stählerne Fläche seiner Klinge erglänzte, vom Strahle der Sonne berührt, in rötlichem Scheine. Stolz hielt das Schwert Umschau im Zimmer; es sah, daß alles sich an seinem Glasten weidete. Alles? – Nicht doch! Dort auf dem Tische lag, müßig …

Jaroslav von Rilke – Leben und Vergehen

Wenn wir an Ritter denken, erscheinen Schwerter, Drachen und Burgfräulein. Jaroslav Ritter Rilke von Rüliken jedoch tauschte das Schwert gegen das Gesetzbuch und kämpfte nicht gegen Drachen, sondern gegen die Windmühlen der Bürokratie – und das mit erstaunlichem Erfolg. Geboren am 29. März 1833 in Svébořice …

Tagung des Familienrats

Man könnte meinen, Dichter seien Herren ihres eigenen Lebens – doch wer Rainer Maria Rilke kennt, weiß, dass er früh zum Spielball familiärer Pläne wurde. Kaum zurück in Prag, fand er sich im Rat der Erwachsenen wieder, wo Onkel Jaroslav das Zepter schwang und René bestenfalls als begabte Figur auf …

Von Linz bis ins Herz – Rilkes roter Faden

Ende des 19. Jahrhunderts war Verliebtsein ein Abenteuer zwischen Sehnsucht und strengen Regeln. Die Gesellschaft war prüde, die Eltern wachsam – und Privatsphäre ein Luxus, den es kaum gab. In dieser Kulisse entdeckt der junge Rainer Maria Rilke seine Gefühle für Olga Blumauer. Worte werden zu seinem …

Rilkes Zwischenstopp bei Drouot

Wenn wir an Rainer Maria Rilke denken, erscheint uns oft ein Bild von Melancholie und tiefgründiger Existenzsuche. Doch hinter diesem Schleier der bekannten Rilke-Bilder verbirgt sich eine weniger poetische, fast skurrile Episode: sein Aufenthalt beim wohlhabenden Ehepaar Drouot in Linz (Österreich) …

Rilkes blaue Stunden

Die Grußkarte „Himmlische Kerze“, mit feinem blauem Nähgarn gestickt, trägt eine leuchtende Botschaft: Sie ist nicht nur ein Bild des Lichtes, sondern ein Symbol für die Verbindung zwischen Himmel und Mensch. Das Hellblau des Garns verweist auf die Farbe der Dämmerung, auf jene „blassen, blauen …

Militärschule statt Muse – Rilkes Jugend

Man stelle sich vor: Ein feinsinniger Dichter, der später ganze Seelenlandschaften mit Worten erschafft, beginnt seine Laufbahn… in einer Militärschule. Kaum zu glauben, doch Rainer Maria Rilke, der Meister der zarten Poesie, wurde als Kind in die Militärunterrealschule nach St. Pölten geschickt – eine …

Rilkes Kindheitshaus aus Lebens-Fäden

Noch bevor Rainer Maria Rilke selbst die Bühne des Lebens betrat, hatte seine Mutter bereits ein schmerzvolles Kapitel hinter sich: eine Tochter, geboren und bald darauf verloren. Ob sie diesen Verlust jemals wirklich verarbeitete, bleibt ungewiss – sicher ist jedoch, dass sie René, wie Rilke zunächst …

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