Rainer Maria Rilkes „Christus / Elf Visionen“ ist ein früher Gedichtzyklus aus den Jahren 1896 – 1898, in dem Christus nicht kirchlich dogmatisch, sondern als vielgestaltige, leidende und zutiefst menschliche Figur erscheint. Der Zyklus blieb zu Lebzeiten unveröffentlicht, weil Rilke ihn später als unreif …
Das Letzte Gedicht „Die Nonne“ aus „Christus / Elf Visionen“ von Rainer Maria Rilke öffnet einen stillen, fast entrückten Raum, in dem das klösterliche Leben nicht als starre Askese erscheint, sondern als ein innerer Weg voller Sehnsucht, Hingabe und zugleich zarter Verletzlichkeit. Er betrachtet …
Rainer Maria Rilkes Vision vom „blinden Knaben“ entfaltet eine Gestalt, deren Blindheit nicht als Mangel erscheint, sondern als geheimnisvolle Form der Nähe zu Gott. Der Knabe sieht die Welt nicht mit den Augen, sondern mit einem inneren Sinn, der jenseits des Sichtbaren liegt. Gerade weil ihm das …
In „Kirche von Nago“ aus dem Zyklus „Christus / Elf Visionen“ richtet Rainer Maria Rilke seinen Blick auf die Spannung zwischen dem irdischen Bauwerk Kirche und dem unfassbaren, lebendigen Gott, der sich nicht in Mauern einschließen lässt. Die Kirche erscheint bei ihm weniger als heiliger Ort, denn …
Rainer Maria Rilkes Gedicht „Judenfriedhof“, entstanden am 6. Oktober 1896 in München und später in dem Zyklus „Christus / Elf Visionen“ veröffentlicht, gehört zu den frühen Texten, in denen der junge Dichter seine religiöse Sensibilität, seine Faszination für Schwellenorte und seine Suche nach einer …
In Rainer Maria Rilkes Gedicht „Venedig“ aus dem Zyklus „Christus / Elf Visionen“ erscheint die Stadt nicht als touristischer Ort oder kunsthistorische Kulisse, sondern als ein spirituell aufgeladener Resonanzraum. Der Dichter verwandelt Venedig in eine Art Schwellenlandschaft, in der das Irdische …
Rainer Maria Rilkes Gedicht „Die Nacht“ aus dem Zyklus „Christus / Elf Visionen“ gehört zu jenen Texten, in denen der Dichter seine zutiefst persönliche, mystisch gefärbte Religiosität entfaltet. Er nähert sich dem Christentum nicht dogmatisch, sondern existenziell: Für ihn ist das Religiöse weniger …
Rainer Maria Rilkes Gedicht „Jahrmarkt“, entstanden am 9. Oktober 1896 in München, gehört zu seinem frühen Zyklus „Christus / Elf Visionen“, in dem der junge Dichter religiöse Bildwelten, existenzielle Fragen und symbolische Szenen miteinander verwebt. „Jahrmarkt“ zeigt bereits jene charakteristische …
Rainer Maria Rilkes Gedicht „Der Maler“ gehört zum Zyklus „Christus / Elf Visionen“, einer Sammlung von dichterischen Meditationen, in denen der Dichter die Gestalt Christi in unterschiedlichen Spiegelungen und Rollen betrachtet. In dieser dichterischen Folge verbindet er religiöse Symbolik mit …
Rainer Maria Rilkes Gedicht „Die Kinder“ aus dem Zyklus „Christus / Elf Visionen“ ist Teil einer Sammlung, die sich mit visionären Bildern des Christus auseinandersetzt. In „Die Kinder“ erscheinen Kinder als Lichtgestalten, die aus der Dunkelheit hervortreten und sich Christus nähern. Diese Bewegung …
Rainer Maria Rilke begegnete dem Werk Adalbert Stifters mit einer Mischung aus Bewunderung und stiller Nähe. Zwar gibt es nur wenige direkte Äußerungen Rilkes über den österreichischen Schriftsteller, doch einzelne Hinweise zeigen, dass Stifters poetischer Realismus und seine kontemplative Naturauffassung …
Rainer Maria Rilkes Gedicht „Der Narr“ aus dem Zyklus „Christus / Elf Visionen“ offenbart auf eindrucksvolle Weise seine persönliche, mystische Gottesvorstellung – eine, die sich fernab kirchlicher Dogmatik entfaltet und stattdessen in der inneren Erfahrung, im Mitgefühl und in der kindlichen Offenheit …
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