Diese Fäden hält man gern in der Hand.

Kategorie Kollektion

Spekulatius in der Gerüchteküche

Es gibt bei Rainer Maria Rilke sehr irritierende Gedichte wie beispielweise „Ich gehe unter rothen Zweigen“. Ich frage mich, ob das lyrische Ich sich über die Schwangerschaft seiner Angebeteten freut oder nicht. Romantik? Klar. Aber auch ein bisschen Chaos. Denn wenn man den deutschen Dichter so liest …

Zwischen Kirsch- und Pflaumenbäumen

Es war ein altes Bauernhaus, das Geschichten erzählte, ohne ein einziges Wort zu sagen. Umgeben von Kirsch- und Pflaumenbäumen, war es für mich als Kind ein Paradies – ein Ort voller Abenteuer, Verstecke und süßer Düfte. Doch manchmal, wenn der Wind durch die Äste strich und die Dämmerung sich über den …

Zwischen Licht und Schweigen

In der Lyrik von Rainer Maria Rilke begegnet man immer wieder einer tiefen, fast ehrfürchtigen Traurigkeit. Es ist keine laute Verzweiflung, sondern ein leises, tastendes Erspüren jener Grenzbereiche des Lebens, die sich dem rationalen Zugriff entziehen. Besonders eindrücklich zeigt sich diese Stimmung im …

Der Zauber der Kirschblüten

Wenn der Winter noch in den Ästen ruht und die Welt in gedämpftem Licht verharrt, beginnt für mich eine stille Zeit der Vorfreude: Der 4. Dezember – der Gedenktag der Heiligen Barbara – kündigt etwas Zartes an. Ein uralter Brauch besagt, dass man an diesem Tag Kirschzweige ins Wasser stellt. Und wenn sie zu …

Kanne als Salon – Wiener Secession öffnet Türen

Manchmal genügt ein Abend, um neue Welten zu entdecken. So geschah es, als eine Fernsehdokumentation über Josef Hoffmann – Architekt, Designer und Mitbegründer der Wiener Secession – den Bildschirm in ein Fenster zur Jahrhundertwende verwandelte. Seine Entwürfe, in denen Möbel, Räume und Alltagsgegenstände …

Herbstlich sagenhaft

Dieser Sommer war erfüllt von großen Momenten – die Fußball-EM in Deutschland, die Olympischen Spiele in Paris, und zugleich die leisen Wunder der Natur und die zeitlosen Märchen von Hans Christian Andersen. All diese Quellen der Inspiration haben sich wie bunte Fäden zu einem Teppich verwoben …

Von der Mondbetrachtung zum Herzensblick

Die Grußkarte „Ein romantischer Gruß“ verbindet klassische Kunstgeschichte mit zeitgenössischer Symbolik. Im Zentrum steht ein schwebendes Herz, farblich hervorgehoben und deutlich größer als die übrigen Bildelemente. Es zieht den Blick der Betrachtenden magisch an – und erinnert an die Sehnsucht nach …

Goldene Narben, leuchtende Grüße

Die Idee zu dieser besonderen Grußkarte entstand aus der Betrachtung eines vertrauten Symbols: der Kerze. Gerade in der Winterzeit wird sie zum stillen Begleiter, zum Lichtpunkt in dunklen Stunden. Ihre Flamme steht für Wärme, Hoffnung und das stille Weiterbrennen trotz Kälte und Dunkelheit. In dieser Karte wird …

Spirituelle Kunst aus Taiwan entschlüsseln

Wenn Kunst nicht nur das Auge erfreut, sondern auch die Seele berührt, dann betreten wir einen Raum, in dem Ästhetik und Spiritualität miteinander tanzen. Genau diesen Raum öffnet die taiwanische Orchidee – ein Motiv, das nicht nur florale Schönheit verkörpert, sondern auch kulturelle Tiefe und spirituelle …

Glaube bewegt und die taiwanische Künstlerin Hui-Wen Hsiao

Das Titelbild für den Weltgebetstag der Frauen 2023 wurde von der jungen taiwanischen Künstlerin Hui-Wen Hsiao zum Thema „Glaube bewegt“ entworfen. Zu sehen ist darauf unter anderem in mehreren Fassungen die Taiwan-Orchidee sowie der blau-schwarze Vogel „Dickschnabelkitta“ aus der Familie „Rabenvögel“, der …

Weniger ist mehr – Die Kunst der schlichten Weihnachtskarte

In einer Welt voller visueller Reizüberflutung gewinnt die schlichte Gestaltung zunehmend an Bedeutung – auch im Bereich der Weihnachtskarten. Die Karte, die hier vorgestellt wird, folgt dem Prinzip „Weniger ist mehr“ und entfaltet gerade durch ihre Zurückhaltung eine besondere Wirkung. Die Karte …

Blütenmagie – Ausdruck gelebter Liebe

Unweit meines Ateliers liegt ein Park, in dem jedes Frühjahr japanische Zierkirschen in voller Blüte stehen. Ihre zarten rosa Blüten verwandeln die Umgebung für kurze Zeit in ein stilles Wunder – ein himmlisches Schauspiel, das mich jedes Jahr aufs Neue berührt. Es ist, als würde der Himmel die Erde streifen und uns ein …

« Ältere Beiträge Neuere Beiträge »

© 2026 Kunst braucht Zeit — Diese Website läuft mit WordPress

Theme erstellt von Anders NorénNach oben ↑

Follow by Email