Die Flagge Schottlands, das markante weiße Andreaskreuz auf blauem Grund, ist weit mehr als nur ein nationales Symbol – sie erzählt eine Geschichte von Hoffnung, Glauben und einem himmlischen Zeichen mitten im Krieg.
Im Jahr 832 tobte ein erbitterter Konflikt zwischen den Schotten und den Angelsachsen (die sich später zum Volk der Engländer formierten). Die Lage für die Schotten war düster, die Aussicht auf einen Sieg schien aussichtslos. In dieser verzweifelten Situation wandte sich der schottische König in der Nacht des 30. November an den Himmel – im wahrsten Sinne des Wortes. Der Legende nach erschien ihm der Apostel Andreas im Traum und prophezeite einen Sieg für sein Volk.
Doch damit nicht genug: Am nächsten Morgen offenbarte sich ein spektakuläres Naturphänomen. Am klaren blauen Himmel formten sich Wolken zu einem weißen Kreuz – dem Andreaskreuz. Für die Schotten war dies ein göttliches Zeichen, ein himmlischer Zuspruch in dunkler Stunde. Und tatsächlich: Die Schlacht endete mit einem Sieg für die Schotten.
Aus Dankbarkeit und als bleibende Erinnerung an dieses Wunder wurde die Flagge Schottlands geboren – eine der ältesten Nationalflaggen der Welt. Sie steht bis heute für Mut, Glauben und die Kraft der Hoffnung in scheinbar ausweglosen Momenten.
Beifolgender Grußkarte spielt die Flagge von Schottland eine Rolle:
Quelle:
Vgl. Wikipedia (₪): Flagge Schottlands, zuletzt besucht am 09.06.2024