Rainer Maria Rilke: Lebenslauf
1875, 4. Dezember: René (Karl Wilhelm Johann Josef) Maria Rilke in Prag geboren. Eltern: Josef Rilke und Sophia geborene Entz
1882 – 1884: Besuch der Volksschule der Piaristen in Prag
1884: Trennung der Eltern, Rainer Maria bleibt bei seiner Mutter
1886, 1. September: Rainer Maria besucht die Militärunterrealschule St. Pölten (Österreich) ein. Er schreibt seine ersten Gedichte.
1890: Wechsel zur Militärunterrealschule in Mährisch Weißkirchen
1891: Wegen Krankheit verlässt Rainer Maria die Militäroberrealschule. Er beginnt einen dreijährigen Kurs auf der Handelsakademie in Linz, den er aber Mitte 1892 abbricht.
1891, 6. August: Rainer Maria Rilke liest in der Zeitschrift „Das interessante Blatt“ ein literarisches Preisausschreiben, an dem er teilnimmt.
1891, 10. September: Es wird das erste Gedicht von Rainer Maria Rilke in einer Zeitung veröffentlicht.
1892: Rainer Maria Rilke lebte bei Familie Drouot in Linz; er verliebt sich in Olga Blumauer.
1892, 13. Februar: In einer Zeitung wird zum ersten Mal ein Gedicht von Rainer Maria Rilke gelobt.
1892: Herbst: Er bekommt Privatunterricht zur Erlangung der Hochschulreife.
1892, 12. Dezember: Sein Onkel Jaroslav Rilke stirbt.
1893: Beginn der Freundschaft und Liebesbeziehung mit Valerie von David-Rhonfeld.
1893, 29. April: Im Prager „Deutschen Abendblatt“ wird die Erzählung „Feder und Schwert“ abgedruckt.
1894: Rilkes erstes selbständiges Gedichtbuch, „Leben und Lieder“ erscheint im Verlag Kattentidt (mit Sitz in Straßburg und Leipzig).
1895: Abitur (Matura) „mit Auszeichnung“; Der Gedichtband „Larenopfer“ erscheint, das erste Heft der „Wegwarten“ wird zusammengestellt.
1895, 9. Juli: Er bestand die Reifeprüfung am Graben-Gymnasium in Prag „Mit Auszeichnung“.
1895, September: Er verfasst das Drama „Im Frühfrost“
1895 / 1896, Wintersemester: Studium an der Karls-Universität Prag: Kunstgeschichte, Literaturgeschichte, Philosophie. Dort lernt er den Professor August Sauer kennen.
1896 – 1898: Rainer Maria Rilke arbeitete an dem Zyklus „Christus / Elf Visionen“, welches jedoch erst posthum publiziert wurde.
1896: Bekanntschaft mit dem Maler und Grafiker Emil Orlik, mit den Schriftstellern Jakob Wassermann und Wilhelm von Scholz.
1896, Sommer: Er wechselt mit dem Sommersemester in die Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät
1896, September: er setzt das Studium in München fort (siehe auch: Café Luitpold: Ein Ort der Stimmen und Spiegelungen)
1896, 5. Oktober: Rainer Maria Rilke verfasst das Gedicht „Die Waise“.
1896, 6. Oktober: Rainer Maria Rilke verfasst das Gedicht „Judenfriedhof“.
1896, 9. Oktober: Rainer Maria Rilke verfasst das Gedicht „Jahrmarkt“ und „Die Nacht“.
1896: Aufführung der dramatischen Szene „Jetzt und in der Stunde unseres Absterbens“
1897: Wohnung bis Anfang Oktober in München.
1897, Januar: Prag.
1897, März bis April: Arco in Südtirol, Venedig, Meran.
1897, 20. Juli: Das Drama „Im Frühfrost“ wird Deutschen Volkstheater in Prag uraufgeführt.
1897, Juni bis August: Wolfratshausen.
1897, Im Oktober: Umzug nach Berlin-Wilmersdorf. „Traumgekrönt“ erscheint.
1897, 19. November: Rainer Maria Rilke verfasst das Gedicht „Das ist dort, wo die letzten Hütten sind“.
1897, 28. November: Rilke verfasst das Gedicht „Ich will nicht langen“.
1897, 29. November: Rilke verfasst das Gedicht „Weiße Seelen“.
1898: Wohnung bis Ende Juli: Berlin-Wilmersdorf.
1898, 2. Februar: Rilke verfasst das Gedicht „Ist ein Schloss“.
1898, 8. Februar: Rilke verfasst das Gedicht „Hat auch mein Engel keine Pflicht mehr“.
1898, 26. Februar: Rilke verfasst das Gedicht „Ich gehe unter rothen Zweigen“.
1898, März: Prag (Vortrag), Rilke schreibt die autobiografische Erzählung „Ewald Tragy“ (posthume Veröffentlichung)
1898, April-Mai: Arco, Florenz, Viareggio.
1898, 5. Mai: Rilke verfasst das Gedicht „Schau, unsre Tage sind so eng“.
1898, Juni: Prag.
1898, Juli: Zoppot. Er verfasste in Zoppot die Gedichte „Kirche von Nago“ sowie „Der blinde Knabe“ und „Die Nonnen“.
1898: Wohnung ab August: Berlin-Schmargendorf.
1898, Mitte bis Ende Dezember: Hamburg, Bremen, Worpswede. Rilke schreibt das „Florenzer Tagebuch“ und beginnt das „Schmargendorfer Tagebuch“. „Advent“, „Am Leben hin und Ohne Gegenwart“ werden veröffentlicht.
1899: Wohnung in Berlin-Schmargendorf.
1899, März: Arco, Bozen, Prag, Wien.
1899, April bis Juni: Russland.
1899, Juli: Berlin.
1899, August bis Mitte September: Auf dem Bibrasberg bei Meiningen.
1899, Mitte September bis Ende Dezember: Berlin. Der erste Teil des Stunden-Buchs entsteht, das Schmargendorfer Tagebuch wird weitergeführt. Im Herbst entsteht die erste Fassung des Cornet. Zwei Prager Geschichten, „Mir zur Feier“, Die weiße Fürstin werden veröffentlicht.
1899, 20. September: Rilke verfasst das Gedicht „Wir dürfen dich nicht eigenmächtig malen“.
1900: Wohnung bis Anfang Oktober: Berlin-Schmargendorf.
1900, Anfang Mai bis August: Russland.
1900, Ende August bis Anfang Oktober: Worpswede.
1900: Wohnung ab Mitte Oktober: Berlin-Schmargendorf. Beginn des Worpsweder Tagebuchs. Geschichten vom lieben Gott veröffentlicht (unter dem Titel: Vom lieben Gott und Anderes).
1901: Wohnung bis Ende Februar: Berlin-Schmargendorf.
1901, März: München, Arco, Riva.
1901, Mitte März: Bremen.
1901: Wohnung ab Ende März: Westerwede.
1901, 28. April: Heirat mit Clara Westhoff in Bremen.
1901, Mai: Sanatorium ,Weißer Hirsch‘ bei Dresden, Prag.
1901, ab Juni: Westerwede.
1901, 20. September: Rilke verfasst das Gedicht „Du bist die Zukunft großes Morgenrot“.
1901, Ende September: Schloß Haseldorf in Holstein.
1901, ab Anfang Oktober: Westerwede.
1901, 12. Dezember: Geburt der Tochter Ruth. Im September schreibt Rainer Maria Rilke den zweiten Teil des Stunden-Buchs. Die Letzten veröffentlicht. Das tägliche Leben aufgeführt.
1902: Wohnung bis Ende August: Westerwede.
1902, Anfang Juni bis Anfang Juli: Schloss Haseldorf.
1902: Wohnung Ende August bis Anfang Oktober: Paris (Rue Toullier).
1902, 21. September: Rilke verfasst das Gedicht „Herbsttag“.
1902, ab Anfang Oktober: Rue de l’Abbé de l’Épée. Das tägliche Leben, „Das Buch der Bilder“ veröffentlicht.
1903: Wohnung bis Juli: Paris (Rue de l’Abbé de l’Épée).
1903, Ende März bis Ende April: Viareggio.
1903, Mai bis Juni: Paris.
1903, Juli bis August: Worpswede, Oberneuland.
1903, Ende August bis Anfang September: Marienbad, München, Venedig, Florenz.
1903: Wohnung ab Mitte September: Rom (zuerst Via del Campidoglio, dann Villa Strohl-Fern). In Viareggio schreibt Rainer Maria Rilke den dritten Teil des Stunden-Buchs. Worpswede und Auguste Rodin veröffentlicht.
1904: Wohnung bis Juni: Rom (Villa Strohl-Fern).
1904, Juni bis Dezember: Dänemark und Schweden.
1904, ab Mitte Dezember: Oberneuland. Beginn der Arbeit an den Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge. Zweite Fassung der Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke (unselbständig) veröffentlicht.
1905, bis Februar: Oberneuland.
1905, März bis Mitte April: ,Weißer Hirsch‘ bei Dresden.
1905, Ende April: Berlin.
1905, Mai bis Anfang Juni: Worpswede.
1905, Mitte Juni bis Ende Juli: Göttingen, Berlin, Treseburg im Harz, Kassel, Marburg.
1905, August: Schloss Friedelhausen.
1905, Anfang September: Darmstadt, Godesberg.
1905: Wohnung Mitte September bis Ende Oktober: bei Rodin in Meudon.
1905, Ende Oktober bis Anfang November: Köln, Dresden (Vortrag), Prag (Vortrag), Leipzig, Köln.
1905, ab Mitte Dezember: Oberneuland. Das Stunden-Buch erscheint.
1906: Wohnung bis Mitte Mai: bei Rodin in Meudon.
1906, Februar: Elberfeld (Vortrag).
1906, März: Berlin, Hamburg (Vortrag), Worpswede.
1906, 14. März: Tod des Vaters, Rainer Maria Rilke hält sich in Prag auf.
1906, Ende März: Berlin (Vortrag).
1906: Wohnung ab Mitte Mai: Paris (Rue Cassette).
1906, 11. Juli: Rilke verfasst das Gedicht „Früher Apollo“.
1906, Ende Juli bis Mitte August: Belgien.
1906, Mitte bis Ende August: Godesberg.
1906, September: Schloss Friedelhausen.
1906, Oktober bis November: Berlin.
1906, Dezember: Capri. Das Buch der Bilder erscheint in der zweiten, stark vermehrten Auflage. Erste Buchausgabe des Cornet.
1907, bis Mitte Mai: Capri.
1907, Zweite Hälfte Mai: Neapel, Rom.
1907: Wohnung Juli bis November: Paris (Rue Cassette).
1907, 2. August: Rilke verfasst das Gedicht „Der Apfelgarten“.
1907, Anfang bis Mitte November: Prag (Vortrag), Breslau (Vortrag), Wien (Vortrag).
1907, Ende November: Venedig. Dezember: Oberneuland. Die Neuen Gedichte erscheinen im Dezember.
1908, bis Mitte Februar: Oberneuland.
1908, Ende Februar: Berlin, München, Rom.
1908, Ende Februar bis Mitte April: Capri.
1908, Ende April: Rom, Florenz.
1908: Wohnung ab Mai: Paris (Rue Campagne-Première,
1908, ab September: Hotel Biron, Rue de Varenne).
1908, November: Rainer Maria Rilke schreibt die beiden Requien (für eine Freundin, für Wolf Graf von Kalckreuth). „Der Neuen Gedichte anderer Teil“ erscheint.
1909: Wohnung bis Ende des Jahres: Paris (Rue de Varenne).
1909, Ende Mai: Provence.
1909, Anfang September: Bad Rippoldsau.
1909, Ende September bis Anfang Oktober: Avignon.
1909, ab Mitte Oktober: Paris.
1910: Wohnung bis Ende des Jahres: Paris (Rue de Varenne).
1910, Januar: Elberfeld (Vortrag), Leipzig, Jena (Vortrag).
1910, Ende Januar bis Mitte März: Berlin, Leipzig, Weimar, Berlin.
1910, Mitte März bis Mitte April: Rom.
1910, Ende April: Duino.
1910, Anfang Mai: Venedig.
1910, Mitte Mai bis Anfang Juli: Paris.
1910, Juli bis Ende August: Oberneuland, Lautschin, Prag.
1910, erste Hälfte September: Janowitz.
1910, Ende September bis Mitte Oktober: München.
1910, Ende Oktober: Köln.
1910, November: Paris.
1910, Ende November bis Ende Dezember: Algier, El Kantara, Tunis, Neapel. Rilkes einziger Roman, „Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge“, erscheint.
1911: Wohnung bis Mitte Oktober: Paris (Rue de Varenne).
1911, Januar bis Ende März: Neapel, Kairo, Fahrt auf dem Nil, Heluan bei Kairo, Venedig.
1911, Anfang April bis Mitte Juli: Paris.
1911, Juli bis August: Prag, Lautschin, Janowitz.
1911, Ende August bis Ende September: Leipzig, Weimar, Berlin, München.
1911, Ende September bis Mitte Oktober: Paris.
1911, Mitte Oktober: Paris, Avignon, Ventimiglia, Bologna, Duino.
1911, Ende Oktober bis Jahresende: Duino.
1912, bis Anfang Mai: Duino.
1912, Mai bis September: Venedig.
1912, Mitte September bis Anfang Oktober: Duino.
1912, zweite Hälfte Oktober: München.
1912, November: Toledo.
1912, Anfang Dezember: Córdoba, Sevilla.
1912, ab Mitte Dezember: Ronda. Auf Schloss Duino entstehen die ersten Elegien und „Das Marien-Leben“.
1913, Januar bis Mitte Februar: Ronda.
1913: Wohnung ab Ende Februar: Paris (Rue Campagne-Première).
1913, Juni: Bad Rippoldsau.
1913, Juli: Göttingen, Leipzig, Weimar, Berlin.
1913, erste Hälfte August: Heiligendamm an der Ostsee.
1913, zweite Hälfte August bis Anfang September: Berlin.
1913, September bis Anfang Oktober: München.
1913, Mitte Oktober: Dresden Hellerau, Krummhübel im Riesengebirge.
1913, ab Mitte Oktober: Paris. Das Marien-Leben erscheint.
1913, 1. November: Rilke verfasst das Gedicht „Offne Wege“.
1914: Wohnung bis Mitte Juli: Paris (Rue Campagne-Première).
1914, 11. Januar: Rilke schreibt einen Brief an August Sauer.
1914, Ende Februar bis Ende März: Berlin, München, Zürich.
1914, Ende März-Ende April: Paris.
1914, Ende April bis Anfang Mai: Duino.
1914, Mai: Venedig, Assisi, Mailand.
1914, Ende Mai bis Ende Juli: Paris.
1914, Ende Juli bis Ende September: Leipzig, München, Irschenhausen.
1914: Wohnung ab Ende September: München (Finkenstraße).
1914, Mitte November: Frankfurt, Würzburg.
1914, Ende November bis Ende des Jahres: Berlin. In den Tagen nach dem Beginn des Krieges entstehen die „Fünf Gesänge“.
1915: Wohnung bis Mitte Juni: München (Finkenstraße).
1915, Anfang Januar: Rückkehr aus Berlin.
1915, Anfang Februar: Irschenhausen.
1915: Wohnung Mitte Juni bis Ende Oktober: München (zunächst Widenmayerstraße, dann Keferstraße).
1915, erste Hälfte Dezember: Berlin.
1915, Ende Dezember: Wien. Im November entsteht die vierte Duineser Elegie. Die Fünf Gesänge / August 1914 werden im Insel-Almanach veröffentlicht.
1916: bis Anfang Juni: Militärdienst in Wien, ab Januar Tätigkeit als Schreiber im Kriegsarchiv.
1916, ab Ende Juli: München (Keferstraße).
1917: Wohnung bis Mitte Juli: München (Keferstraße).
1917, zweite Hälfte Juni: Herrenchiemsee.
1917, Mitte Juli: Berlin.
1917, August bis September: Gut Böckel (Westfalen), als Gast von Hertha Koenig.
1917, Oktober bis November: Berlin.
1917: Wohnung ab Mitte Dezember: München (Hotel Continental).
1918: Wohnung: München (bis Ende Mai Hotel Continental, dann Ainmillerstraße).
1918, Mitte September: Ohlstadt, Ansbach.
1918, Mitte September bis Jahresende: München.
1919: Wohnung bis Mitte Juni: München (Ainmillerstraße).
1919, Mitte Juni bis Ende September: Bern, Nyon, Genf, Zürich, Sils-Baselgia, Soglio, Lausanne, Nyon.
1919, Ende Oktober bis Ende November: Vortragsreise (Zürich, St. Gallen, Luzern, Basel, Bern, Winterthur).
1919, ab Anfang Dezember: Locarno.
1920, bis Ende Februar: Locarno.
1920, März-Anfang Juni: Schönenberg bei Pratteln.
1920, Mitte Juni bis Mitte Juli: Venedig.
1920, zweite Hälfte Juli: Schönenberg.
1920, August bis September: Reisen in der Schweiz.
1920, Oktober: Genf, Bern, Sion, Sierre.
1920, Ende Oktober: Paris.
1920, Anfang November: Genf, Basel.
1920, Mitte November bis Jahresende: Berg am Irchel (Zürich).
1921: Wohnung bis Mitte Mai: Berg am Irchel.
1921, Januar: Genf, Zürich.
1921, Mitte Mai bis Ende Juni: Prieuré d’Etoy.
1921, Anfang Juni: Rolle.
1921, Ende Juni: Sierre.
1921, Anfang Juli: Genf.
1921: Wohnung ab Ende Juli: Château de Muzot. Bis zu seinem Tod bleibt Muzot Rilkes Wohnsitz.
1922, Ende Mai bis Anfang Juli: Sierre.
1922, Mitte August bis Anfang September: Beatenberg (Thunersee). Rilke vollendet die Duineser Elegien und schreibt die beiden Teile der Sonette an Orpheus. Gleichzeitig entsteht der Brief des jungen Arbeiters. Valéry-Übertragungen. Heirat Ruth Rilkes mit Dr. Carl Sieber.
1923, Juni bis Juli: Reisen in der Schweiz.
1923, Mitte August bis Mitte September: Sanatorium Schöneck bei Beckenried.
1923, September: Luzern, Schloss Malans, Zizers.
1923, Oktober: Meilen, Bern.
1923, Ende Dezember: Sanatorium Val-Mont sur Territet. Die Sonette an Orpheus und die Duineser Elegien werden veröffentlicht.
1924, bis Ende Januar: Sanatorium Val-Mont.
1924, zweite Hälfte Juni: Autoreise durch die französische Schweiz.
1924, Ende Juni-Ende Juli: Ragaz.
1924, erste Hälfte September: Nyon, Genf, Lausanne.
1924, Anfang November: Montreux, Bern.
1924, Ende November: Sanatorium Val-Mont. Es entstehen viele Gedichte in französischer Sprache, u. a. Vergers, Les Quatrains Valaisans, Les Roses.
1924, Mitte Mai erhält Rilke das erste Briefgedicht von Erika Mitterer. Dieses gibt Anlass zum Briefwechsel in Gedichten mit der jungen Wiener Lyrikerin.
1925, Anfang Januar bis Mitte August: Paris.
1925, Ende August: Mailand.
1925, Anfang September bis Mitte Oktober: Muzot, Bern, Ragaz, Meilen.
1925, Mitte Oktober bis Mitte Dezember: Muzot.
1925, Jahresende: Sanatorium Val-Mont.
1926, bis Ende Mai: Sanatorium Val-Mont.
1926, Ende Mai: Vevey, Lausanne.
1926, Mitte Juli bis Ende August: Ragaz.
1926, September: Lausanne.
1926, Oktober bis November: Sierre.
1926, Dezember: Sanatorium Val-Mont. Gedichte in französischer Sprache. Valéry-Übertragungen. Vergers suivi des Quatrains Valaisans erscheint.
1926, 29. Dezember: Rilke stirbt in Val-Mont.
1927, 2. Januar: Rilke wird in Raron (Wallis) beigesetzt. Gesammelte Werke I-VI veröffentlicht.
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Quellen:



