Es tut gut, diese Fäden in der Hand zu halten.

Schlagwort Rilke – Larenopfer

Innerer Riss im Gewebe des Alltags

In „Noch eines“ begegnen wir einem Moment, der so unscheinbar beginnt, dass er fast überhört werden könnte: „Auch dem blonden Kinde kam es“ – ein Satz, der wie ein kaum merklicher Luftzug durch einen geschlossenen Raum fährt. Rainer Maria Rilke benennt nicht, was kam; er lässt das Ereignis im …

Anlehnende Dämmerung

Das Gedicht „Im Straßenkapellchen“ aus Rainer Maria Rilkes Gedichtband „Larenopfer“ öffnet einen stillen, beinahe filmischen Moment: ein kleines Kapellchen am Weg, ein flackerndes Licht, Heiligenfiguren, die vom Wind heimgesucht werden. Rilke beschreibt diese Szene mit einer Mischung aus Zärtlichkeit …

Lichtgetänzel in der Kapelle

Das Gedicht „In der Kapelle St. Wenzels“ aus dem Band „Larenopfer“ von Rainer Maria Rilke entfaltet eine Atmosphäre von sakraler Stille, kostbarer Lichtfülle und ehrfürchtiger Präsenz. Es beschreibt einen Raum, der von Edelsteinen und Licht durchwirkt ist – ein Ort, der nicht nur prachtvoll, sondern …

Von Schlangen zu Flügeln – Larenopfer

Als der junge Rainer Maria Rilke 1895 seinen Gedichtband „Larenopfer“ veröffentlichte, griff er diese Symbolik auf. Mit dem Titel deutete er an, dass seine Verse ein Opfer, eine Gabe an die Schutzgeister seien – nicht nur der Familie, sondern auch seiner Heimatstadt Prag. Der Band wurde so zu einem …

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