Es tut gut, diese Fäden in der Hand zu halten.

Schlagwort Christentum

Zusammenstehen – Eine deutsche Stimme im Weltgebetstag

Magdalene von Tiling gehört zu den prägenden evangelischen Frauenstimmen des 20. Jahrhunderts – eine Frau, die aus tiefen biografischen Wurzeln heraus wirkte, die evangelische Frauenbewegung formte und früh eine Verbindung zum Weltgebetstag der Frauen knüpfte. Ihre Lebensgeschichte lässt sich wie ein Gewebe lesen, in dem Herkunft, Bildung, theologische Leidenschaft und gesellschaftliches …

Das geteilte Erbe

Der Raum der erwachenden Verantwortung entfaltet sich wie eine frühe Morgendämmerung: jenes zarte, klare Licht, das nicht nur den Himmel, sondern auch das Bewusstsein aufhellt. In diesem Raum beginnt ein neuer Tag nicht laut, sondern mit einer stillen Frage: Wie wollen wir heute in dieser Welt …

Schutzraum für Mädchen in einer Zeit großer Unsicherheit

Als das „Boston Female Asylum for Orphan Girls“ (deutsch: Bostoner Frauenasyl für Waisenmädchen) im Jahr 1800 gegründet wurde, befand sich Boston in einer Phase tiefgreifender gesellschaftlicher Veränderungen. Die junge amerikanische Republik war politisch stabiler geworden, doch die sozialen …

Im Licht des ersten Segens

Die Karte „Sei gesegnet“ öffnet den Raum des behüteten Anfangs – jenen stillen, warmen Ort, an dem ein neuer Weg beginnt und zugleich ein Licht mitgeht. Sie entstand aus einem zutiefst persönlichen Anlass: der Taufe des Kindes einer Freundin. Ein Moment, der selbst ein Übergang ist – ein erstes …

Frauen im Aufbruch: Der Weltgebetstag kommt nach England

Der Weltgebetstag der Frauen fand 1932 erstmals in England (siehe auch: England auf der Suche nach religiöser Identität) statt, nachdem sich die Bewegung bereits seit Jahrzehnten international entwickelt hatte. Ihren Ursprung hatte sie im späten 19. Jahrhundert in den USA und Kanada, wo christliche …

Kosmisches Erwachen

Das Bild „Gott schuf Himmel und Erde“ – gemalt mit Aquarellfarben auf Transparentpapier – wirkt wie eine poetische Visualisierung des Anfangs der Schöpfung, inspiriert von Genesis 1,2: „Und die Erde war wüst und leer, und Finsternis lag auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte über dem Wasser …

Die religiöse Landschaft Schottlands im 18. Jahrhundert

Ganz anders gestaltete sich die religiöse Entwicklung in Schottland. Die „Church of Scotland“ war presbyterianisch organisiert und betonte Predigt, Bibelstudium und moralische Disziplin. Statt einer zentralisierten Staatskirche entstand eine vielfältige, oft zersplitterte religiöse Landschaft. Politische …

Lucy Peabody hauchte dem Weltgebetstag eine Seele ein

In einer Welt, in der weibliche Stimmen lange Zeit überhört wurden, leuchtet die Geschichte von Lucy Whitehead McGill Waterbury Peabody wie eine Blütenkerze in der Dunkelheit. Ihre Lebensreise ist nicht nur ein Zeugnis für Mut und Hingabe, sondern auch ein Schlüsselkapitel in der Entstehung des Weltgebetstags der Frauen …

Mit dem Herzen gegen die Ordnung – Anne Hutchinsons Mut

Im frühen 17. Jahrhundert, einer Zeit, in der Frauen kaum öffentlich sprechen durften, wagte Anne Hutchinson etwas Unerhörtes: Sie predigte. Nicht laut auf Marktplätzen, sondern in kleinen, geschlossenen Kreisen. Doch selbst das war zu viel für die puritanische Gesellschaft Neuenglands. Geboren 1591 in England, wuchs …

Mit Nadel und Faden durchs Leben

2022 war das Jahr, in dem wir endlich wieder ohne Zoom-Gottesdienste und Jogginghose unter dem Sakko hoffen durften, dass der Weltgebetstag der Frauen (WGT) mit echtem Publikum stattfindet. England, Wales und Nordirland hatten das Motto „Zukunftsplan: Hoffnung“ gewählt – was genau zur allgemeinen Stimmung …

Konfliktbewältigung der anderen Art

Paulus hält zu den jungen christlichen Gemeinden den Kontakt vor allem durch Briefe, nur selten kann er persönlich vor Ort sein. So sehr die Menschen in den Gemeinden von Jesus Christus begeistert sind, so bleiben dennoch Konflikte unvermeidlich. Wir Menschen sind – damals wie heute – auf unseren Vorteil bedacht …

Stärker als der Turm und die Unbarmherzigkeit des Vaters

Jedes Jahr am 4. Dezember stelle ich einen kahlen Kirschzweig ins Wasser. Ein stilles Ritual, das ich seit Kindheitstagen kenne. Wenn alles gut läuft, blüht er zu Weihnachten – ein kleines Wunder mitten im Winter. Doch hinter diesem Brauch verbirgt sich eine Geschichte, die mich lange beschäftigt hat …

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