Vom ersten Schritt zum gemeinsamen Weitergehen

Juli 5, 2026
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Nachdem die erste AusstellungSagen‑HAFT!“ im Oktober 2024 zu Ende gegangen war, blieb etwas in der Luft zurück – ein feiner Nachhall, ein stilles Weiterklingen. Die Begegnungen, die Gespräche, die Wärme des alten Fachwerkhauses hatten etwas geöffnet. Und aus diesem Öffnen entstand ein neuer Weg: eine Zusammenarbeit zwischen dem Klafelder Heimatmuseum und meinem Atelier Kunst braucht Zeit.

Ab Januar 2025 wurden jeden ersten Freitag die Türen des Museums geöffnet. Wer wollte, konnte vorbeikommen, schauen, verweilen, eine Grußkarte mitnehmen oder einfach ein paar Minuten in der ruhigen Atmosphäre atmen. Es war kein großes Ereignis, sondern ein regelmäßiger, leiser Rhythmus – ein wiederkehrender Moment, in dem Kunst und Alltag sich berührten. Diese Freitage fühlten sich an wie kleine Inseln: vertraut, offen, freundlich.
Mit der Zeit wuchs aus diesem Miteinander der Wunsch nach einem weiteren Schritt. So entstand die Idee einer neuen Ausstellung.

„Am 7. November 2025 öffnete das Heimathaus Geisweid seine Türen für eine besondere Begegnung von Kunst, Poesie und Gemeinschaft.“

Menschen kamen, neugierig und offen, und ließen sich auf die neue Kollektion ein: „Erste Schritte, erste Tänze“ – eine Hommage an das Wagnis des Anfangs, an das Schweben und Stolpern, das jeder Neubeginn mit sich bringt.
Wie schon zuvor trugen die Räume, der Kaffee, die Gespräche und die stillen Momente die Ausstellung. Rilkes Worte webten sich wie unsichtbare Fäden durch den Tag, und die Karten fanden ihr Echo in den Herzen der Besucherinnen und Besucher.

„Viele nahmen Grußkarten mit, andere Gedanken, manche ein Lächeln.“

Und wieder war es dieses stille Weitergehen, das mich berührte – dieses Gefühl, dass Kunst nicht nur gezeigt, sondern geteilt wird.

Die Ausstellung im November 2025 war kein isolierter Moment, sondern ein weiterer Ring, der sich um die vorherigen legte. Ein Schritt, der aus dem ersten hervorging. Ein Tanz, der sich fortsetzte. Ein Zeichen dafür, dass sich Wege entfalten, wenn man ihnen Zeit gibt – und Menschen, die sie begleiten.