Herbstlich sagenhaft – und wie es sich zeigte

Juli 5, 2026
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Nachdem ich mich ein klein wenig in der Öffentlichkeit gezeigt hatte, wuchs in mir der Wunsch, einen größeren Schritt zu wagen. Die kleinen Begegnungen, die ersten neugierigen Blicke auf meine Karten, hatten etwas in mir geöffnet. Es war, als hätte sich ein stiller Faden gelöst, der mich weiterführte – hinaus aus den vertrauten Räumen, hinein in etwas Neues, Größeres.
So entstand der Mut, eine eigene Ausstellung zu organisieren. „Sagen-HAFT!“ sollte sie heißen, ein Titel, der die märchenhafte Stimmung des Herbstes einfing und zugleich die Fäden meiner Arbeit weiterführte. Der Sommer zuvor war erfüllt von Eindrücken und Inspirationen gewesen – große Ereignisse wie die Fußball-EM und die Olympischen Spiele, aber auch die leisen Wunder der Natur und die zeitlosen Märchen von Hans Christian Andersen. All das verwob sich zu einem inneren Teppich, der mich trug und leitete.

Vom 4. bis 13. Oktober 2024 öffnete das alte Fachwerkhaus (Klafelder Heimathaus) seine Türen und schenkte den Besucherinnen eine besondere Atmosphäre. Die Räume waren erfüllt von Geschichten, von warmem Licht, von Kaffee und Kuchen, von Stimmen, die sich mischten wie Farben auf einer Palette. Menschen kamen, manche vertraut, manche neu, und ließen sich auf das ein, was dort hing – Fäden, Formen, kleine Welten.
Am Tag der Eröffnung fand die Vernissage statt. Freundinnen, Freunde, Unterstützerinnen und Unterstützer standen an meiner Seite. Es war ein Moment des Ankommens, ein Atemzug zwischen Aufregung und Dankbarkeit.

„‚Sagen-HAFT!‘ war nicht nur eine Schau von Karten und Motiven – es war ein lebendiges Miteinander…“

Und genau das spürte ich: ein gemeinsames Staunen, ein stilles Feiern, ein Gefühl von Geborgenheit, das sich durch die Räume zog.

Diese Ausstellung war für mich mehr als ein Schritt nach außen. Sie war ein Übergang – von der stillen Werkbank in die Begegnung, von der Idee in die Erfahrung. Ein herbstlich sagenhafter Moment, der mich weiterwachsen ließ.